Matthias Matussek rezensiert meine Augustinus-Variationen für „The Cathwalk“

Der bekannte (und durchaus auch umstrittene) Journalist, Publizist und Bestseller-Autor Matthias Matussek („Die vaterlose Gesellschaft“, „Wir Deutschen“, „Das katholische Abenteuer“), ehemaliger Chef des Kulturressorts des Spiegel, hat für den Blog „The Cathwalk“ mein Gedichtheft „Mein Gewicht ist meine Liebe. Augustinus-Variationen“ rezensiert. Sein Fazit: „Besser kann man diesem Platoniker Augustinus wohl kaum nachspüren und schöner auch nicht.“
Die ganze Rezension hier:
https://www.thecathwalk.de/2017/11/06/mein-gewicht-ist-meine-liebe/

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Das ganze AUGUSTINUS-Projekt: Musik-CD, Gedichtheft, Lieder- und Textheft


Gedichtheft „Mein Gewicht ist meine Liebe. Augustinus-Variationen“ erschienen

Vor gut einer Woche ist mein Gedichtheft; „Mein Gewicht ist meine Liebe. Augustinus-Variationen“ im Verlag „Wort im Bild“ erschienen:
37 Gedichte, die auf Sätzen des heiligen Augustinus basieren, die ich nach nach intensiver Lektüre der Schriften des Kirchenvaters und Philosophen in 37 Monaten zwischen dem Januar 2014 und dem Februar 2017 verfasst habe.
DSCN4009Die geheftete Broschüre ist per ISBN im regulären Buchhandel bestellbar und kostet 1,75 Euro. Es ist aber auch möglich, bei einem kleinen Aufpreis für Porto und Verpackung, ein handsigniertes Exemplar bei mir zu bestellen. Je mehr Exemplare bestellt werden (irgendwann ist ja auch Weihnachten 😉 ) desto weniger fällt das Porto natürlich ins Gewicht 😉
Außerdem ist vor wenigen Tagen auch die CD „AUGUSTINUS“ von Siegfried Fietz erschienen, für die er Teile dieser Gedichte mit mir zusammen zu Liedern umgearbeitet und vertont und eingesungen hat – man kann hier sowohl die CD bestellen, als auch in alle Titel reinhören:
http://www.abakus-musik.de/augustinus


„Flaschenpost. Eine deutsch-deutsche Geschichte“ erschienen!

Vor wenigen Tagen ist der kurze Roman oder die lange Novelle „Flaschenpost. Eine deutsch-deutsche Geschichte“, die auf wahren Begebenheiten beruht, in der edition scardanelli erschienen. Geschrieben hat dieses Werk meine Mutter, aber ich habe es lektoriert und herausgegeben.
Die Geschichte ist interessant: Und zwar hab ich als Kind immer schon die romantische Phantasie gehabt, eine Flaschenpost bis ins Meer tragen zu lassen, wo sie jemand findet und mir antwortet. Da ich die Flaschen mit den Nachrichten immer nur in unseren heimatlichen mittelhessischen Bach geworfen habe, kamen die natürlich nie weit. Als ich dann 12 Jahre alt und – es war 1987 – bei einem Ferienlager-Urlaub auf einem Fährschiff auf der Ostsee unterwegs war, kam dieser Gedanke wieder hoch, und ich warf eine Flaschenpost ins Meer – zwei Wochen später kam Post von einem Jungen aus der DDR. Zuerst wechselten die Kinder Briefe, dann die Eltern, dann wurde auch telefoniert und Päckchen geschickt, die Mutter des Jungen (frühverrentet, deshalb durfte sie alleine reisen) besuchte uns zu meiner Konfirmation, wir besuchten mit der ganzen Familie die Familie in Thüringen (im Frühjahr 1989) usw. Der Vater der Ost-Familie setzte sich im Sommer 1989 bei einem Jugoslawien-Urlaub alleine ab und floh zu Fuß über die Grenze nach Österreich (die waghalsige Flucht wird sehr spannend geschildert), die Familie kam dann nach der Maueröffnung nach in den Westen, usw usw.
Es ist ein sehr unterhaltsames, gut lesbares und zeitgeschichtlich interessantes Buch. Die beiden Familien und die unterschiedlichen Lebensumstände in Ost und West werden sehr eindringlich und schön beschrieben, auch die im Vergleich zu heute „heile Welt“ im Westdeutschland der 80er wird schön eingefangen, das Ehepaar und Eheleben und der Alltag einer Hausfrau und Mutter bringt einige komische Momente, und vor allem die ungewöhnlich zustande gekommene Frauenfreundschaft zwischen Ost und West besticht.
Achja, und es sieht auch sehr schön aus mit dem von Fritz Bornstück gestalteten Cover 🙂
Ihr könnt es über mich oder bequem bei amazon  für 8,90 Euro (portofrei) bestellen.

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Roman „Selbiger“ erscheint voraussichtlich am 6.12.

Endlich! Voraussichtlich zu Nikolaus wird „Jugendroman“ SELBIGER bei der edition scardanelli erscheinen! Ich hatte ihn 1996-2000 geschrieben, 2002 noch einmal durchgearbeitet und jetzt noch einmal durchgesehen und kleine Korrekturen angebracht, die aber nicht verändernd in das Werk eingreifen. Auch die alte Rechtschreibung wurde beibehalten.
Für Leser meines Romans Rain Dogs: „Selbiger“ handelt komplett von Bodo und spielt Mitte der Neunziger Jahre in der mittelhessischen Provinz. Thomas und Janosch kommen auch schon vor, aber nur ganz am Rande … Der Roman ist viel romantischer und sprachlich ausladender als „Rain Dogs“, stark beeinflusst von Jean Paul, E.T.A. Hoffmann und Marcel Proust.
Auf den Bildern das alte (sehr mitgenommene) Cover, das ich vor knapp 20 Jahren mit meinen damaligen beschränkten technischen Möglichkeiten für mich privat gemacht hatte (links) – und das neue Cover unter Verwendung eines eigens dafür angefertigten Ölgemäldes von „Blaue Sterne“, mit dem der Roman jetzt erscheinen wird (rechts).
Bald mehr dazu!


Gewinnspiel

Heute vor 2 Jahren ist der erste Band der edition scardanelli, der Gedichtband „Gezeitenrhythmus in HD“ von Marco Kunz, erschienen. Ein paar Tage vor diesem Jubiläum wurde das 150. Exemplar dieses Buches verkauft.
Aus diesem Anlass veranstaltet die edition scardanelli ein kleines Gewinnspiel als Umfrage unter den Lesern. Was ist euer Lieblingsgedicht aus „Gezeitenrhythmus in HD“? Bitte schickt den Titel des Gedichts mit eurem Namen an: edition.scardanelli@gmail.com. Unter den Einsendungen für das Gedicht mit den meisten Stimmen wird der Gewinner ausgelost, der dann ein handsigniertes Exemplar „Gezeitenrhythmus in HD“ und zusätzlich ein Exemplar des Lyrikbandes „Rollen die Wolken durch den Wind“ von Thomas Nessi als Preis zugeschickt bekommt.
Einsendeschluss ist der 1. Mai 2016, das Ergebnis der Abstimmung wird hier veröffentlicht.

danke 150


Artikel mit einer Rezension meines Romans „Rain Dogs“ in der „Wilinaburgia“

In der März-Ausgabe des Mitteilungsblattes des „Wilinaburgia e.V. – Verein der ehemaligen Angehörigen und Freunde des Gymnasium Philippinum Weilburg“ erschien ein bebilderter Artikel über meinen Roman „Rain Dogs“, der eine Rezension von Lothar Diehl, Matthias Kunz und Thomas Nessi enthielt. Auf der derselben Doppelseite war noch ein kurzer Artikel von mir über den Gedichtband „Rollen die Wolken durch den Wind“ meines Freundes Thomas Nessi abgedruckt.
Hier der Text der enthaltenen Rezension die Scans der Originalseiten der Zeitschrift:

„Das Berlin der Jahrtausendwende war schon ein seltsamer Ort. Wer das damals erlebt hat, wird sich beim Lesen an vieles erinnert fühlen: der Geruch und Krach der vielen Baustellen, die Naivität der Provinzler, die in die Hauptstadt strömen, der Umbruch, die Fertigen und das Unfertige.

Wie eine Zeitmaschine versetzt dieser Roman den Leser zurück in diese erst kürzlich versunkene Welt – auch für die, die damals nicht dabei sein konnten – und entfaltet aus den Perspektiven von drei grundlegend verschiedenen Freunden ein vielschichtiges und realistisches Portrait dieser Zeit. Nicht nur die typischen Phänomene des Lebens in der Metropole, sondern auch die Befindlichkeiten der Protagonisten, die frisch aus der mittelhessischen Provinz dort hingezogen sind, werden von innen und außen durchleuchtet.

Marco Kunz erzählt detailliert von den Wirrungen, Freuden und Absurditäten auf der Suche nach nächtlichen Abenteuern, Freundschaft, Kunst, Sex und Sinn. Filmisch gekonnt switcht der Autor durch Szenen und Perspektiven. Dabei baut er eine authentische Nähe zu den Charakteren auf, die einen nicht kalt lässt, sondern mit Verstand und Gefühl augenzwinkernd teilhaben lässt an der getriebenen Verlorenheit seiner Protagonisten Thomas, Bodo und Janosch, die alle drei, so unterschiedlich sie auch sind, in gewisser Weise Archetypen verschiedener Lebensentwürfe seiner Generation verkörpern:

Während Thomas sich gierig in das neue Abenteuer Großstadt stürzt, Partys, Dates und Sex hinterherjagt, leidet Bodo, der aus der Zeit gefallene Poet, an sich, der Welt und dem verplatteten Zeitgeist und verschreckt schon mal eine Angebetete mit Ausführungen zu Goethe und Eckermann; und Janosch, der solide mit seiner Freundin zusammenlebende Krankenpflegeschüler, der zum  Jahrtausendsilvester aus Mittelhessen seine Freunde in der Hauptstadt besucht, sehnt sich danach, auch auszubrechen wie die anderen beiden. Die Spannung zwischen den Hauptpersonen ist dramaturgisch sehr stark umgesetzt. Die äußere Handlung tritt manchmal ein wenig in den Hintergrund, und man bekommt durch innere Monologe einen direkten und ungefilterten Eindruck davon, wie die unterschiedlichen Personen ticken.

Im Dunstkreis des „Millenniums-Nebels“, in ein paar Tagen und Nächten mit viel Bier, billigen Cocktails und Zigaretten, einer bekifft in einer kaputten Bar verpennten Nacht, „postironischen“ Kunst-Events, Blind-Dates, verrückten Begegnungen und einem ausbleibenden Weltuntergang offenbart sich das Lebensgefühl einer beziehungsgestörten und orientierungslosen Generation zwischen analog und digital, ohne doch den Humor zu verlieren und nur totale Aussichtslosigkeit übrig zu lassen. Das Buch liest sich flüssig durch, man wird getrieben von der Neugierde: witzig und besinnlich, laut und leise – sehr lesenswert, wenn man kein Spießer ist, gerne lacht, Abgründe nicht scheut und Freude daran hat, sich in andere Personen hineinzufühlen.“

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